Bei Interesse an den Artisan /Artiflex - Linsen wenden Sie sich bitte
an eine Klinik oder ein Krankenhaus, wo ein Artisan /Artiflex - zertifizierter Augenarzt tätig ist. Unser Adressenbuch kann Ihnen dabei helfen, eine Klinik oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe zu finden. Das Verfahren beinhaltet eine Reihe von Einzelschritten, die nachstehend beschrieben sind.
- Vorbesprechung
- Voruntersuchung
- Einwilligungserklärung
- Behandlung
- Hinweise für den Alltag
- Kontrollen
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Die Artisan und Artiflex – Linsen dürfen nur von Ärzten implantiert werden, die eine OPHTEC – Ausbildung absolviert haben. Zu diesem Zweck organisiert die OPHTEC regelmäßig entsprechende Schulungskurse in der ganzen Welt. |
Vorbesprechung
Wichtig ist, dass Sie gut informiert sind, bevor Sie eine Entscheidung für oder gegen die Linsenimplantation treffen. Daher organisieren die meisten Kliniken / Krankenhäuser regelmäßig unverbindliche Seminare.
Ein solches Seminar beinhaltet im Regelfall:
- eine Multimediapräsentation zum Thema Linsenimplantation
- eine Fragenrunde an Augenärzte, Optiker beziehungsweise Artisan/Artiflex - Träger.
Voruntersuchung
Nicht alle Augen eignen sich für die Linsenimplantation. Im Rahmen der Voruntersuchung soll festgestellt werden, ob Ihre Augen hierfür geeignet sind.
Bei dieser Voruntersuchung
- Werden Ihre Gesundheit, Ihre Augen und Ihre Motivation für eine Linsenimplantation besprochen.
- Wird die benötigte Korrektur für Ihre Augen ermittelt.
- Werden die Länge der Augenachse, der Pupillendurchmesser, der Augendruck, der Zustand der Hornhaut, das Tiefensehvermögen sowie das Gesichtsfeld untersucht.
- Wird festgestellt, ob die Oberflächen des Auges sowie die Oberflächen im Auge eventuelle Abweichungen aufweisen.
Wenn alle diese Daten vollständig bekannt sind, kann der Augenarzt entscheiden, ob das Auge für eine Linsenimplantation geeignet ist.
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Wichtig ist, dass Sie Ihre:
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Einwilligungserklärung
Sie erhalten eine Einwilligungserklärung, der zu entnehmen ist, dass Sie:
- Vollständig über die Art der Behandlung aufgeklärt worden sind.
- Hinreichend über die möglichen Behandlungsrisiken sowie die Vor- und Nachteile der Linsenimplantation informiert worden sind.
- In die Behandlung einwilligen und freiwillig zu dieser Entscheidung gefunden haben.
Sobald Sie die Erklärung unterzeichnet haben, kann ein Behandlungstermin vereinbart werden.
Die Behandlung
Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung. Im Regelfall wird erst ein Auge behandelt und dessen Heilung abgewartet. Erst nach komplett erfolgter Heilung ist das zweite Auge an der Reihe.
- Sie werden in der Klinik von einer Schwester/Krankenpflegerin oder einem Krankenpfleger empfangen. Er oder sie tropft ein Mittel in das Auge ein, um die Pupille zu verkleinern, und bespricht das Verfahren mit Ihnen. Danach hilft man Ihnen, sich die Operationskleidung anzuziehen, und Sie können im Behandlungszimmer Platz nehmen.
- Zunächst erhalten Sie eine kleine Spritze zur Betäubung des Auges. Das kann unangenehm sein und ist vergleichbar mit der Spritze, die Sie beim Zahnarzt bekommen. Nach etwa einer Viertelstunde ist das Auge vollständig betäubt; Daraufhin beginnt der Arzt mit der Linsenimplantation.
- Zunächst wird ein kleiner Einschnitt in die Hornhaut gemacht. Durch diesen Einschnitt hindurch wird die Linse in die vordere Augenkammer eingeschoben. Wenn sich die Linse genau vor der Pupille befindet, wird sie an der Iris befestigt. Eine kleine Irisfalte wird zwischen die Clips der Linse eingeschoben. Dadurch bleibt die Linse gut an ihrem Platz. Dann wird der Schnitt genäht (bei Artiflex - Linsen braucht nicht genäht zu werden) und der Eingriff ist beendet.
- Nach dieser Behandlung, die je nach Linsentyp 20 bis 30 Minuten lang dauert, wird das Auge mit einer Augenklappe abgedeckt. Sie nehmen in einem Raum Platz und trinken eine Tasse Kaffee oder Tee, um wieder zu sich zu kommen. Ein Krankenpfleger oder eine Krankenpflegerin kontrolliert, ob es Ihnen gut geht und gibt Ihnen einige Hinweise für die postoperative Behandlung.
Hinweise für eine gute Heilung
- Wichtig ist, dass das Auge schnell heilt, ohne dass dabei Komplikationen auftreten. Daher erhalten Sie einige „Hinweise für eine gute Heilung” für die Zeit nach der Behandlung.
- In der ersten Woche nach der Behandlung mit einer Schutzklappe auf dem Auge schlafen. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass Sie sich im Schlaf das Auge reiben.
- In den ersten drei Wochen nach der Behandlung das vorgeschriebene Medikament tropfenweise in das Auge eingeben.
- In den ersten Wochen nach der Behandlung keinen Druck auf die Augen ausüben. Also sich nicht bücken, nichts anheben, nicht pusten usw.
- Am ersten Tag nach der Behandlung nicht duschen. An den darauf folgenden Tagen dafür sorgen, dass kein Wasser in das Auge eindringt.
- In den ersten Wochen kein Augen-Makeup verwenden.
- Einige Wochen lang nicht schwimmen.
Kontrollen
Im Anschluss an die Behandlung wird das Auge regelmäßig kontrolliert, um sicherzustellen, dass die Heilung wunschgemäß verläuft und alles in Ordnung ist. Die erste Kontrolle erfolgt am Tag nach der Behandlung. Wenn Sie in der Zeit zwischen den Kontrollen Zweifel oder Fragen haben, können Sie sich jederzeit an den behandelnden Arzt wenden.












