Der graue Star ist eine Erkrankung der Augenlinse. Diese Erkrankung ist zwar nicht heilbar, lässt sich jedoch durchaus behandeln. Dabei wird anstelle der natürlichen Linse eine Kunstlinse eingesetzt, die deren Funktion übernimmt. Für dieses chirurgische Verfahren liefert Ophtec alle benötigten Materialien und Instrumente.
- Kunstlinsen
- Instrumente
- Chirurgische Geräte
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Auch früher gab es schon Behandlungsmethoden für den grauen Star. Durch starken Druck auf den Augapfel wurde die natürliche Linse aus der Kapsel ausgepresst. Dadurch konnte das Licht wieder frei auf die Netzhaut fallen. Das Bild war jedoch nicht scharf. Der Patient sah lediglich verschwommene Umrisse. Später wurde die unbrauchbare Linse operativ entfernt. Um ein scharfes Bild zu erzielen, trug der Patient eine starke Starbrille. |
Die Kunstlinsen
Ophtec stellt Kunstlinsen in unterschiedlicher Stärke und in verschiedenen Formen aus unterschiedlichen Materialien her. Alle Kunstlinsen bestehen aus einem optischen Teil sowie zwei Schlaufen (Haptiken) zur Fixierung der Linse. Die runde Optik regelt die Stärke und sorgt für die richtige Korrektur. Die Schlaufen fixieren die Linse in der Kapsel - dem elastischen Sack, der die Linse umgibt.
Die Haptiken können aus einem anderen Material bestehen als die Optik. Dabei handelt es sich dann um so genannte Three-Piece oder Multipiece - Linsen. Die Linsen, bei denen die Haptik und die Optik aus dem gleichen Material bestehen, werden als One-Piece-Linsen bezeichnet. Bei den Three-Piece – Linsen sind die Haptiken gelegentlich anders gefärbt, um sie bei der Implantation besser erkennen zu können.

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Zu den jüngsten Neuheiten von Ophtec zählt eine Linse mit einer orangefarbenen Optik: “Orange” Das Material dieser Linse enthält einen Filter, wie bei einer Sonnenbrille. Dies schützt das Innenauge vor schädlicher UVB – Strahlung und ergibt ein Bild mit weicheren Farben. |
Die Linsen können aus verschiedenen Materialien bestehen
- aus PMMA – einem harten Kunststoff,
- aus flexiblem Silikon und
- aus flexiblem hydrophilem Acrylat
Das hydrophile Acrylat sowie die Silikonlinsen sind flexibel. Das hat den Vorteil, dass die Linse im gefalteten Zustand durch eine kleine Inzision in das Auge eingeführt werden kann. Für die PMMA-Linse muss die Inzision etwas größer sein.
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Fragen Sie Ihren Arzt: Welchen Linsentyp bekomme ich? Eine Faltlinse? (mit dem Vorteil der minimalen Inzision) Eine Linse mit Filter? (Schutzwirkung) Welche Stärke besitzt die Linse? Muss ich mir eine andere Brille anschaffen? Kann ich ohne Brille im Bett lesen? |
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Gefertigt werden die Kunstlinsen auf einer ultra modernen Produktionsstraße. |
Instrumente
Abgesehen von den Kunstlinsen stellt OPHTEC auch Instrumente her, die sich zur Implantation eignen. Dazu zählen beispielsweise:
- Pinzetten
- Injektoren
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Pinzette Die doppelt gefaltete Linse wird mit einer Pinzette aus der Spezialverpackung entnommen und dann implantiert. |
Injektor:
Die Kunstlinse wird in den Injektor eingebracht. Daraufhin kann der Chirurg die Linse durch eine entsprechende Dreh- oder Drückbewegung in das Auge einführen. Ophtec stellt sowohl Injektoren zur Wiederverwendung wie auch Einweg-Injektoren her (Film).
Chirurgische Geräte
Vor der Implantation der Kunstlinse muss die natürliche Linse aus dem Auge entfernt werden. Dazu dient ein Phako-Gerät. Ophtec liefert solche Phako-Geräte.
Bis in die 90er Jahre hinein wurde die Linse durch eine etwa 12 mm große Inzision in der Hornhaut operativ entfernt. Dabei wurde die Vorderseite der Kapsel gelöst und der Linsenkern als Ganzes aus der Kapsel entfernt.
Heute wird die Linse hingegen mit Ultraschallwellen zertrümmert und dann aus der Kapsel gezogen – das ist die so genannte Phako-Emulsifikation. Das hat den Vorteil, dass dafür eine minimale Inzision von ± 3 mm ausreicht. Für diese Technik gelangt das Phacogerät zum Einsatz. Ophtec liefert Phakogeräte des italienischen Herstellers Optikon.
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Phako-Emulsifikation. Die natürliche Linse wird zertrümmert, bis ein Pulver entsteht, und dann abgesaugt. Der Sack verbleibt an Ort und Stelle. |
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Das Phakogerät wird über einen Computer angesteuert. Über einen Sensorbildschirm kann der Arzt das Gerät einstellen. |











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